Einladung zum Bouleturnier am Samstag, den 09.05.26

Das diesjährige Bouleturnier steht wieder an. Und zwar treffen wir uns am Samstag, den 09.05.26 um 14:00 Uhr am Gustav-Heinemann-Platz.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eigene Kugeln mitzubringen ist sinnvoll.
Wir wollen den schönen Nachmittag mit Würstchen und Getränken ausklingen lassen.

Die musikalischen Wohnzimmer-Lesung, Teil II am Samstag, den 16.05. muß leider wegen Krankheit ausfallen

Wegen des großen Erfolges seiner musikalischen Wohnzimmer-Lesung über Franz Schubert hat sich Detlev Brandt dazu entschlossen, zu einem zweiten Teil über das Leben und Wirken von Franz Schubert einzuladen. Dabei wird er auch auf den Einfluß von Ludwig van Beethoven auf ihn eingehen.

Sie findet am Samstag, den 16.05.2026 um 18:00 Uhr im Erdgeschoß der Herderstr. 29 bei Brandt & Boßmann statt.

Rückblick auf vogelkundlicher Führung im Katharinenviertel am Sonntag, den 19.04.26

Schon vor 8:00 Uhr trafen sich die ersten Interessierten zur vogelkundlichen Führung im Katharienviertel unter Leitung unseres Mitglieds Gerhard Kooiker. Im Laufe der Zeit sollten es ein gutes Dutzend gewesen sein. Er führte uns über den Laubengang zur Lotter Str. dann Herderstr. Rolandstr. zum Café Felka. Dort waren die meisten Vogelstimmen zu hören. Dann suchten wir noch den Wanderfalken an der Katharinenkirche auf, bevor es wieder zum Gustav-Heinemann ging.
Das Wetter war uns hold, wie auch die Vögel, die uns teilweise sicher auch beobachteten.
Sehen konnten wir nur einige Vögel, aber hören: Amsel, Blaumeise, Buchfink, Dole, Elster, Fitis, Graureiher, Kohlmeise, Mönchsgrasmücke, Rabenkrähe, Ringeltaube, Rotkehlchen, Zaunkönig, und Zilpzalp.

Veranstaltungen ab April 2026

Liebe Mitglieder,
hiermit möchte ich Euch/Sie über die Aktivitäten infomieren, die in den nächsten Wochen geplant sind. Weitere Veranstaltungen werden zurzeit vorbereitet und werden mit dem nächsten Rundschreiben publiziert.

Aprilstammtisch am Dienstag, 14. April 2026, 19.00 Uhr im EDINAS Restaurant

Musikalische Wohnzimmerlesung am Samstag, 18. April 19:00 Uhr
Leitung: Detlev Brandt, Heinrich Boßmann
Herderstr. 29
Anmeldungen werden unter 0541 431877 erbeten. 

Vogelkundliche Führung im Katharinenviertel am Sonntag, 19. April 2026, 08.00 Uhr
Leitung Dr. Gerhard Kooiker, Treffpunkt Trafohaus

Besuch der Arbeitsgemeinschaft für Naturschutz Tecklenburger Land e.V.
Dienstag, 5. Mai 2026, 17.30 Uhr
4945 Tecklenburg, Bahnhofstr. 73
Leitung Rainer Lagemann (Vereinsvorsitzender), Bernd Freickmann (Geschäftsführer)
Vorstellung der Vereinsarbeit, Besuche des Hofladens, Kaffe/Kuchen/Kaltgetränke
Die Anfahrt erfolgt mit Privatautos. Die Teilnahme ist kostenlos. 
Verbindliche Anmeldung bis Donnerstag, 30. April 2026. 

Boule-Turnier um den BVK-Pokal am Samstag, 9. Mai 2025, 14.00 Uhr 
Leitung: Elisabeth Bühring 
Gustav-Heinemann-Platz
Keine Anmeldung erforderlich
Danach geselliges Beisammensein auf dem Gustav-Heienmnn-Platz

Die Details zu den Veranstaltungen, bei denen die Orte bzw. die Termine noch nicht endgültig feststehen, werden selbstverständlich zeitnah mitgeteilt. Zudem sind sie der Homepage des Vereins (www.katharinenviertel.net) zu entnehmen. 





 

Kann die Stadt Gedanken lesen? 

Im Bürgerinnen- und Bürgerverein haben wir schon gedacht, ein Schild an der Adolfstr. anzubringen, nach wem diese Straße benannt wurde, um da Mißverständnisse zu vermeiden.
Jetzt hat die Stadt an den Straßenschildern Adolfstr. von der Lotter Str. und der Martinistr. aus einen Hinweis dazu gegeben. Die Adolfstr. ist dem Adolf Friedrich, einem englischen Prinzen, 1. Herzog von Cambridge und Vizekönig von Hannover gewidmet, der vom 24.02.1774 bis zum 8.07.1850 lebte.
Aber wer ist dieser Adolf Friedrich genau und warum ist ihm ausgerechnet in Osnabrück eine Straße gewidmet?

Es war einmal ein Welfe König von Großbritannien, namens Georg III. Er war in Personalunion auch Herzog und Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg. Seine Frau Charlotte von Mecklenburg-Strelitz gebar ihm 11 Kinder. Der Zehnte davon hieß Adolf Friedrich. Zu seinen Brüdern zählten die Könige von Großbritannien Georg IV und Wilhelm IV , die die Personalunion mit Braunschweig-Lüneburg fortführten Als Wilhelm IV 1837 starb zerbrach diese, da Viktoria, die Tochter eines anderen Bruders, Königin von Großbritannien wurde, währenddessen in dem damaligen Königreich Hannover nur die männliche Thronfolge galt und Ernst August, ein anderer Bruder König von Hannover wurde. Außerdem war Friedrich August, der letzte Fürstbischof von Osnabrück, sein Bruder. 

Adolf Friedrich wurde 1801 von seinem Vater zum ersten Herzog von Cambridge ernannt. Wichtiger für Osnabrück wird wohl sein, dass er von ihm 1816 – 1820 als Generalstatthalter des aus dem Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg entstandenen Königreiches Hannover dorthin geschickt wurde. Außerdem war er unter seinem Bruder Wihelm IV von 1831 – 1837 Vizekönig in Hannover. In dieser Zeit hat er eine Staatsreform durchgeführt, die dem Parlament und dem Volk weitergehende Rechte zustanden. Diese Reformen mögen ein Grund dafür gewesen sein, dass er beim Volk durchaus beliebt war. So gibt es auch einen plattdeutschen Trinkspruch, der auf die Trinkfestigkeit von Adolf Friedrich hinweist. Sein älterer Bruder Ernst August, der 1837 nach Auflösung der Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover König von Hannover wurde, war im Gegensatz zu Adolf Friedrich sehr unbeliebt. Das lag auch daran, dass dieser die Reformen wieder rückgängig gemacht hat. 

Was Adolf Friedrich mit Osnabrück verbindet, habe ich nicht herausfinden können. Sicher wird er mal Osnabrück einen Besuch abgestattet haben, aber nicht, um seinen Bruder Friedrich August zu sehen. Dieser war nur bis 1802 Fürstbischof von Osnabrück und hat auch nur einige Monate hier gelebt. In der Geschichte der Stadt Osnabrück ist nur von einem „reformbereiten Herzog Adolf Friedrich von Cambridge die Rede. Das dieser ein Ur-ur-ur-enkel von dem ersten evangelischen Osnabrücker Fürstbischof Ernst August war, wird verschwiegen. Dessen Frau Sophia von der Pfalz hat er erst möglich gemacht, das ein Welfe König von Großbritannien wurde. Sie wurde nämlich 1701 aufgrund des Act of Settlement zur Thronnachfolgerin bestimmt, denn sie war eine Stuart und evangelischen Glaubens.

Natürlich kann die Stadt keine Gedanken lesen. Sie wird von anderer Seite darauf aufmerksam gemacht worden sein, das es sinnvoll ist, den Hinweis am Straßenschild anbringen zu lassen.